Eine rasante Entwicklung der Fahrzeugtechnik

Die späten Zwanziger und die Dreißiger Jahre waren von einer rasanten Entwicklung der Fahrzeugtechnik begleitet. Die Motortechnik, Antriebstechnik und Aerodynamik änderte sich derart dramatisch, dass Fahrzeuge am laufenden Band Geschwindigkeitsrekorde aufstellten – und Flugzeuge ebenso. Die mobile Technik eroberte die Langstrecke und fuhr erstmals tausende Kilometer über Berg und Tal - und überflog Kontinente, Meere und Ozeane. Im Grand Prix Sport waren es zunächst Mercedes und Alfa Romeo, später Chenard & Walker, Lorraine Dietrich, Bugatti und Bentley, Aston Martin, Talbot und Lagonda, so dominierten am Ende dieser Ära Auto Union und Mercedes. Große Piloten wie Tazio Nuvolari, Bernd Rosemeyer, Rudolf Caracciola und Jean-Pierre Wimille waren u.a. die großen Namen der Szene.

Uli Ehret's Interpretation 

Die Aquarelle von Uli passen durch ihren Stil optimal in die Zeit und zu dieser Technikzeit. Oftmals sind Uli´s Bilder für diese Ära nicht detailliert, sondern eher grob und zeigen viel Bewegung. Es könnten Gemälde der damaligen Zeit sein, in der Aquarelle oft die Magazine der „Roaring Thirties“ mit Illustrationen oder Anzeigen attraktiv machten. Die in Nationalfarben lackierten Fahrzeuge tragen keinerlei Werbung oder Schriftzüge – und können daher durch Uli´s Malstil leichter als heutige Fahrzeuge „in Bewegung versetzt werden.   

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