Die Top Aktuellen Bilder der Serie

Die aktuelle Formel 1 zieht Millionen in ihren Bann. Seit 1950 existiert diese Rennformel, ein Reglement, das sich immer wieder geändert hat. Fahrer wie Lewis Hamilton, Michael Schumacher, Ayrton Senna und Juan Manuel Fangio haben ihre Zeit geprägt – und die Rennsportfans der ganzen Welt in Atem gehalten.

Eine zeitgeschichtlich herausragende Rennszene

#0282 'Fuji 1976'

Der Kampf um den Weltmeistertitel 1976 zwischen James Hunt und Niki Lauda gipfelte an einem
regenüberströmten Oktobernachmittag auf dem Fuji Speedway. Dass Lauda die Meisterschaft vor
dem finalen Lauf anführte war ein Wunder an sich, nachdem sich der Österreicher schwere Verbrennungen
bei einem fürchterlichen Unfall im August auf dem Nürburgring zugezogen hatte. Unglaublicherweise stieg
er gerade einmal sechs Wochen und zwei Rennen später erneut in sein Cockpit um den Kampf mit Hunt
wieder aufnehmen zu können, dessen vier Siege seit Laudas Unfall ihm einen drei Punkte Vorsprung vor
dem japanischen Endlauf beschert hatten. Am Renntag stürzte der Regen in solchen Massen vom Himmel,
dass die eingeschränkte Sicht Lauda dazu brachte das Rennen nach nur zwei Runden zu beenden. Zu frisch
waren die Erinnerungen an seinen Beinahe-Tod in Deutschland. Hunt musste nun also den vierten oder eine
bessere Platzierung erreichen, um sich den Titel zu ergattern – und für eine Weile schien ihm dies auch zu
gelingen. Dann, als das Rennen in seine Endphase ging, musste er einen Reifenschaden hinnehmen und die
Box ansteuern. Aber obwohl er als Fünfter das Rennen wieder aufnahm, konnte der McLaren Pilot, jetzt mit
frischen Reifen, Alan Jones und Clay Regazzoni noch einholen. Zwei Runden vor Schluss überholte er beide
und sicherte sich seine einzige Weltmeisterschaft. Hier im Bild führt Hunts McLaren vor Niki Lauda und dem
Penske PC3 von John Watson. 

Ein besonderes Einzelstück

#0452 'Formula One 1968'

Auch in der 1968er Saison war der Ford Cosworth Motor eine Führungskraft. Lotus hatte nicht
mehr das alleinige Nutzungsrecht – so war die Konkurrenz nun groß. Graham Hill gewann die
Fahrer-Weltmeisterschaft im erfolgreichen Lotus 49B, der auch die Konstruktuers-WM für Lotus
einfuhr. Jo Siffert fuhr auch einen 49B für ein Privat-Team. Zweiter in der Meisterschaft wurde
Jackie Stewart, der den von Ken Tyrrell eingesetzten Matra MS10 fuhr und genau so viele Rennen
wie Hill gewann. Jean Pierre Beltoise war sein Teamgefährte. Denny Hulme in seinem McLaren
M7A war nicht weit zurück. Alle setzten Cosworth Motoren ein. Pedro Rodriguez fuhr den BRM
und John Surtees den Honda 301.Jim Clark hatte den ersten Grand Prix der Saison gewonnen,
verlor aber in einem Formel 2 Rennen in Hockenheim auf tragische Weise sein Leben. Mit der
Einführung von Sponsorlackierungen in dem Rennjahr, erhielten viele Wagen farbenfrohe Designs.
Lotus nun im rot, weiß, goldenen Player´s Gold Leaf Dekor. Die nationalen Farben gerieten in
Vergessenheit.

Eine zeitgeschichtlich herausragende Rennszene

#0268 'René Arnoux et Gilles Villeneuve'

Es war das perfekte Rennen für René Arnoux in Dijon 1979. Es begann desaströs,
nachdem er seine zweite Startposition im französischen Grand Prix an die Erzrivalen
  aus England und Italien verloren geben musste und sich in der ersten Kurve nur auf
dem neunten Platz wiederfand. Aber Arnoux kämpfte sich zurück und nutzte die Vorteile
seines Renault Turbo Motors. Drei Runden vor Schluss lag er Reifen an Reifen mit Gilles
Villeneuve, der lange geführt hatte. Die Position wechselte mehrmals bis Villeneuve nur
Sekunden vor Arnoux ins Ziel kam. Von der Intensität und dem gegenseitigen Respekt her,
war es aber vielleicht eines der besten Rennduelle aller Zeiten in der Formel 1. Jabouille
gewann, Villeneuve wurde Zweiter, aber Arnoux eroberte die Herzen seiner Fans im Sturm.

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