Die Besonderheit der abgebildeten Dynamik

Das Abbilden und „Einfangen“ der Geschwindigkeit von Fahrzeugen in einem Aquarell – das ist und war das vorrangige Thema von Uli Ehret von Beginn an. 1998 entdeckte er die richtige Art der Gestaltung, um das auszudrĂĽcken, was Zuschauer und Fahrer gleichermaĂźen bei einem Rennen sehen und fĂĽhlen: Speed. Dies in einem Gemälde festzuhalten, dafĂĽr war u.a. das Entdecken dieser Aquarell-Papiersorte nötig. Dieses Papier ermöglicht es direkt nebeneinander mit viel als auch mit wenig Wasser zu arbeiten – ohne den Verlust von genauen Konturen und Details. Die Dynamik im Aquarell entsteht durch mehrere Attribute. Die Luftströme, die das Fahrzeug umwirbeln, sind je nach Geschwindigkeit unterschiedlich geformt – und werden durch Feuchtigkeit oder Staub erkennbar. Die Räder, besonders die Felge, sind je nach Geschwindigkeit anders abzubilden. Steinchen oder Schotter wird aufgewirbelt, der Hintergrund verwischt – je nach dem Verhalten des Betrachters. Der Hintergrund ist je nach Geschwindigkeit mehr oder weniger erkennbar. 

Die Anfänge

#0004 Autounion

Es ist das allererste Aquarell von Uli Ehret, welches das Thema „Fahrdynamik“ ĂĽberzeugend vermittelt. Die Reifen sind fast alle in der Luft, der Pilot ist angespannt. 

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#0111 Porsche 917 Gulf

Die Perspektive des Betrachters dicht ĂĽber der Fahrbahn wirkt bereits „schnell“.  Der Wald im Hintergrund ist in Streifen dargestellt, die den drei Fahrzeugen zusätzlich Geschwindigkeit verleiht.

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#0174 Lotus 33

Eine sehr dynamische Perspektive fĂĽr die Horde der Formel 1 Fahrzeuge. Die Fahrbahn und der Hintergrund verstärken die Dynamik durch Streifen. 

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Ein Meilenstein

Die Seitenansicht des Rennwagens und die verwischten Streifen des Hintergrundes vermitteln dem Betrachter, dass er dem schnellen Fahrzeug mit einer Kopfdrehung folgt. Dabei bleibt das Fahrzeug scharf, der Hintergrund wird in Streifen verzerrt. Diese vier Abbildungen waren 2014 der Beginn dieser Serie, die sich bei Uli Ehret „XS“ nennen – das ist die interne Bezeichnung für „eXtreme Speed“.

Vom Meilenstein zum Markenzeichen

Diese Form der seitlichen Darstellung wurde von Uli Ehret bis heute perfektioniert und zu seinem Markenzeichen .

Verstärkende Dynamik durch Hintergrundelemente

Die zuvor erläuterte Anordnung in einem extremen Querformat von 3:1 oder 4:1, und die dadurch erreichte Dynamik, ist bei dieser Abbildungsart noch durch das Flugzeug gesteigert. Der driftende Aston Martin nimmt seine Dynamik aus den „Qualmwolken“ der Reifen. Aber auch die Bäume neben dem Goodwood House sind in Streifen abgebildet, als auch die Curbs und andere Details. Dieses Bild #0629 war der Auftakt zur Perfektionierung der dynamischen Verzerrung von Hintergrundelementen. 

Eine andere Art der Dynamik

#1000 Sleepless at the Sarthe

Le Mans 24h 2024

In diesem Bild sind viele Fahrzeuge, die gemeinsam in eine Kurve einbremsen dargestellt. Die Bremslichter und glĂĽhenden Bremsscheiben zeigen die Fahrlinie und vermitteln die Dynamik. In Fahrtrichtung aufgewirbelter Staub oder Spray kommt hinzu.

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#0933 Walter kommt

San Remo Rallye 1985

Dieses Bild nutzt die Staubaufwirbelung um Geschwindigkeit zu realisieren. Aber auch die Straße vor den Fahrzeugen scheint sich zu bewegen und fördert den Eindruck von Geschwindigkeit.

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#1500 Morning Has Broken

Le Mans 24h 2025

Wie in dem Bild zuvor sind viele Fahrzeuge, die gemeinsam in eine Kurve einbremsen dargestellt. Die Bremslichter und glĂĽhenden Bremsscheiben zeigen die Fahrlinie und vermitteln die Dynamik. In Fahrtrichtung aufgewirbelter Staub oder Spray kommt hinzu.

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Dynamik aus der Frontansicht

Diese Bilder (#1407 und #0993C) zeigen die Dynamik aus der Frontansicht. Die Räder der Fahrzeuge heben teilweise ab – und es bleibt nur wenig Verbindung zum Boden. Die Räder drehen sich eindeutig – keine Speiche der Räder ist zu erkennen. Die Fahrbahn und die Luft hinter, unter und über den Fahrzeugen bilden klare Hinweise auf die Dynamik des Fahrzeugs.

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