Der Aufbruch aus der Asche des Zweiten Weltkriegs
Die Fünfziger Jahre sind durch den Aufbruch aus der Asche des Zweiten Weltkriegs gekennzeichnet. Bereits 1948 und 1949 machen sich mutige Investoren, Technikexperten und begüterte Menschen wieder auf Rennsport und Fahrzeugbau anzukurbeln. Im Rennsport glänzen fortan Namen wie Enzo Ferrari, Ferdinand Porsche oder Carlo Abarth, im Fahrzeugbau waren es Alexander Issigonis, Flaminio Bertoni & André Lefèbvre oder Béla Barényi. Fahrzeuge wie der Porsche 356, der Lancia Ferrari D20, der Jaguar C-Type, die DS von Citroen oder Mini setzten neue Maßstäbe – technisch, optisch und mit den Formel 1 und Le Mans Rennwagen wie den Ferrari, Talbot Lago, Maserati und Mercedes-Benz im Rennsport. Noch sind diese Fahrzeuge in der Regel von Hand gearbeitet und in kleinen Serien gebaut – Mechaniker sind eng mit dem Erfolg verbunden – in der Serie als auch im Rennsport. Die Formgebung folgt den technischen Möglichkeiten, wird aber immer wichtiger, denn die klassische Form mit Radkästen und Motorhaube vorne wird mehr und mehr abgelöst von aerodynamischeren, fliessenderen Formen, besonders im Frontbereich.